Acinorè

Primitivo di Manduria

Tenuta Giustini

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Acinorè

Primitivo di Manduria

Tenuta Giustini

Anbaugebiet:
Italien / Apulien DOC
Rebsorte(n):
Primitivo
Ausbau / Herstellung:
Dieser Spitzenwein der Tenuta Giustini wurde mit natürlichen Hefen während 15 Tagen bei Temperaturen zwischen 24° C und 26° C vergoren und anschliessend während 6 Monaten in französischen Barriques ausgebaut.
Grösse Jahrgang Preis
  75cl 2017 29.50 CHF 29.50
  75cl 2019 29.50 CHF 29.50

Jahrgang 2019
Die tief rubinrote Farbe ist ebenso verführerisch wie die komplexen Aromen von reifen, dunklen Früchten und Beeren, die gespickt sind mit würzigen Noten von Mokka, Vanille und Tabak. Der kraftvolle und fruchtig süsse Auftakt wird am Gaumen mit einem samtigen Tannin und einem leicht wärmenden Alkohol ergänzt. Ein herrlich konzentrierter, fruchtiger, schmeichelnder Wein mit einem langen, nachhallendem Finale.

Diese subjektive Wahrnehmung kann sich aufgrund der Lagerzeit verändern.

Genusstemperatur ist ca. 18° C

Tenuta Giustini

Als die Familie von Giuseppe Papadopoli (im Bild) vor über 100 Jahren die ersten Reblagen kaufte, konnten sie sich noch die sonnigsten und besten Plätzchen in den bekannten apulischen Gemeinden Faggiano, Manduria und Pulsano aussuchen. Deshalb war ihre Ernte bei den Genossenschaften, an die sie verkauften, stets sehr begehrt. Erst 2005 ergriff Giuseppe spontan die sich bietende Chance, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: die eigene Weinproduktion, ausgerichtet auf Qualität anstelle von Quantität. Inzwischen ist auch Giuseppes Sohn Salvatore in den Familienbetrieb eingestiegen und zeichnet seit einigen Jahren für die naturnahe Weinproduktion verantwortlich.

Passt zu Rindstatar, Wildgerichten, Leber, kräftig gewürzten Ragouts, geschmorter Lammkeule, Pilzgerichten, mit würzigem Käse gratinierter Polenta und zu einer feinen Käseplatte. Aber auch ohne Essen, z.B. am Kaminfeuer bei einem interessanten Gespräch, ist er der ideale Begleiter.

Apulien (ital. Puglia) mit der Hauptstadt Bari liegt tief im Süden Europas und reicht mit über 800 km Küstenstreifen vom Sporn des italienischen Stiefels bis hinunter zum Stiefelabsatz. Sowohl die Adria als auch das ionische Meer umschmeicheln einen Grossteil dieser fruchtbaren Region mit den sonnenverwöhnten Ebenen, deren Böden vorwiegend aus Kalkstein, Lehm und Sand bestehen. Neben der bekannten Traubensorte Primitivo beherrschen einheimische Sorten wie Malvasia Nera, Negroamaro und Uva di Toia das Rebsortenportfolio. Das Klima ist besonders heiss und trocken und die ohnehin schon geringen Niederschläge verteilen sich hauptsächlich auf Herbst und Winter. Deshalb kämpfen die Winzer vor allem in der Blüte- und Reifezeit der Reben mit erheblichem Wassermangel und eine zusätzliche Bewässerung ist oft unumgänglich. Trotzdem ist Apulien eine der ertragreichsten Weinbauregionen Italiens und sehr lange haben die vorherrschenden Kooperativen viel mehr auf Menge als auf Qualität gesetzt. Erst langsam erwachen Apuliens Weine aus der Umklammerung der gesichtslosen Massenproduktion – vor allem dank einer neuen Generation von Winzern, die mit grossem Stolz und mit ihrem Namen für die hervorragende Qualität ihrer Weine einstehen.

Primitivo Untersuchungen haben ergeben, dass die Traubensorte Primitivo (auch Primativo, Uva di Creta und Primitivo di Gioia) ein Klon aus derselben Sortenart wie die Traubensorten Zinfandel aus Kalifornien und Crljenak Kastelanski aus Kroatien ist. Sie wird vorwiegend in Apulien angebaut. Weine aus dieser frühreifenden Traubensorte liefern tiefe, dunkle, fest strukturierte Weine mit schönen Beerenaromen, die oftmals Noten von Lebkuchengewürzen untermalt sind und meist einen relativ hohen Alkoholgehalt aufweisen.

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