Le Petit Frère

Niklaus Wittwer

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Le Petit Frère

Niklaus Wittwer

Anbaugebiet:
Schweiz / Wallis AOC
Rebsorte(n):
Syrah, Merlot, Pinot Noir, Cabernet Franc
Ausbau / Herstellung:
Dieser Wein wurde 16 Monate in Barriques ausgebaut.
Grösse Jahrgang Preis
  75cl 2020 26.00 CHF 26.00

Jahrgang 2020
Vielschichtige Aromen, die an rote und schwarze Beeren und an Pflaumen erinnern, werden umgarnt von Noten von Zedernholz, Schokolade und Karamell. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit einer geschmeidigen, samtigen Fülle. Das elegante und präsente Tannin steht in einem schönen Gleichgewicht mit dem Alkohol und der gut integrierten Säure. Ein charmanter und charismatischer “kleiner Bruder“.

Diese subjektive Wahrnehmung kann sich aufgrund der Lagerzeit verändern.

Genusstemperatur ist ca. 18 °C

Niklaus Wittwer

Im Jahre 1989 hat Niklaus Wittwer (im Bild) das Weinhandelsgeschäft "Vennerhus Weine" in Grosshöchstetten von seinem Vater übernommen und im Jahr 1990 seinen grossen Wunsch - nicht nur mit Wein zu handeln, sondern auch seinen eigenen Wein zu produzieren - in die Tat umgesetzt und mit seiner eigenen, kleinen Weinproduktion begonnen. 1994 wurde diese in eine eigene Firma, der Niklaus Wittwer SA, eingebracht. Heute werden rund 7 Hektaren Rebland, verteilt auf verschiedenen Gemeinden vorwiegend im Zentralwallis, bewirtschaftet. Da die Produktion für eine eigene Infrastruktur zu klein ist, werden die Trauben in einem befreundeten Weinkeller im Wallis verarbeitet und danach werden die Weine im “Vennerhus“ in Grosshöchstetten im Weinkeller ausgebaut und abgefüllt.

Dieser Wein ist ein wunderbarer Begleiter zu geschmorten und grillierten, roten und auch kräftigen Fleischspeisen, zu feinen Wildgerichten, zu knuspriger und mit Käse überbackener Rösti, zu würzigen Eintöpfen sowie zu verschiedensten Teigwarengerichten.

Von Visp bis Martigny, dem Lauf der Rhône folgend, erheben sich die beeindruckenden Walliser Weinberge vor allem am rechten Flussufer. Es ist das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz und die rund 5.000 ha Rebflächen (1/3 der gesamtschweizerischen Rebfläche) befinden sich zu einem überwiegenden Teil auf äusserst steilen, terrassierten Hanglagen, geschaffen von der Natur in Millionen Jahren hartnäckigster Kleinarbeit. Die Alpenfaltung brachte kalkhaltige, mit Schiefer, Granit und Kies bedeckte Böden zum Vorschein – ideal für den Anbau von Qualitätsweinen. Viele Arbeiten in diesen Anlagen können nur von Hand verrichtet werden, nicht zuletzt deshalb ist der Rebbau erstaunlich kleinstrukturiert: die rund 80.000 Parzellen in 69 Weinbaugemeinden sind auf ca. 22.000 Winzer im Haupt- und Nebenerwerb aufgeteilt. Klimatisch bilden die heissen, trockenen Sommer mit hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht sowie die milden Herbsttage die optimale Grundlage für ein gesundes Traubengut und die atemberaubende Aromatik. Das Wallis in seiner einmalig grossen Vielfalt an autochthonen und internationalen Rebsorten und dem hohen Qualitätsniveau seiner Weine übt eine unwiderstehliche Faszination aus und ist eine der privilegiertesten und grossartigsten Weinregionen Zentraleuropas.

Syrah Das Rhonetal ist die Heimat von der beliebten Traubensorte Syrah, die inzwischen rund um den Globus angebaut wird. Vor allem in der neuen Welt, wo sie unter dem Namen Shiraz bekannt ist. Die Syrahtraube treibt im Frühjahr spät aus, was bedeutet, dass die Gefahr für Spätfrost nicht allzu gross ist. Weine aus dieser Traubensorte weisen neben einer grossen Vielfalt an Aromen von verschiedensten dunklen Beeren, Pfeffer und Kräutern, einen hohen Tanningehalt auf. Deshalb werden diese eleganten, vollmundigen Weine häufig im Barrique (Holzfass) ausgebaut. Merlot Die Rebsorte Merlot stammt mit grosser Wahrscheinlichkeit aus Frankreich. Die frühreifen Beeren werden sehr gerne von Vögeln, wie zum Beispiel den Amseln, genascht. Angeblich kommt daher der Name Merlot (französisch Merle für Amsel). In fast allen Weinbauregionen der Welt spielt diese Sorte eine wichtige Rolle. Die Hauptanbaugebiete liegen allerdings in Frankreich und Italien. Bei uns in der Schweiz ist das Tessin bekannt für Merlotweine. Sehr häufig werden die Merlotweine auch als Cuvéepartner für Cabernet Sauvignon verwendet. Weine aus dieser Traubensorte sind meist charmant, dunkelfarbig, mild, vollmundig und weisen ein seidiges Tannin auf. Pinot Noir Die Traubensorte Pinot Noir (auch Spätburgunder, Blauburgunder oder Clevner genannt) ist sehr alt, hochwertig, anspruchsvoll und aus dem Burgund stammend. Der Anbau ist seit dem 4. Jahrhundert nachweisbar. Diese Sorte treibt mittelfrüh aus, ist empfindlich für Frühjahrsfröste und reift relativ früh im Vergleich zu anderen bekannten Sorten wie zum Beispiel Cabernet Sauvignon. Sie bevorzugt kalk- und kieshaltige Böden und einen nicht zu heissen Standort. Finessenreiche Weine aus den kleinen, dünnschaligen Beeren überzeugen mit einer delikaten Fruchtaromatik, feiner Textur und eleganter Struktur. Cabernet Franc Cabernet Franc ist eine sehr alte, weltweit angebaute Rebsorte mit Ursprung in Frankreich. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für schwarz “carbon“ ab. Die genügsame Pflanze ergibt komplexe und intensive Weine mit weicher Struktur. Sehr typisch sind die würzig-krautigen Aromen von dunklen Früchten, Veilchen, Graphit und weissem Pfeffer.

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