Ermitage flétri

Les Corbassières

Niklaus Wittwer

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Ermitage flétri

Les Corbassières

Niklaus Wittwer

Anbaugebiet:
Schweiz / Wallis AOC
Rebsorte(n):
Ermitage
Ausbau / Herstellung:
Spätlese Ende November 2018 bei zirka 140° Oechsle, danach Mostvergärung (nur 1. Gärung) in französischen Barriques. Total wurden 1'183 Flaschen à 37.5cl produziert.
Grösse Jahrgang Preis
  35cl 2018 28.00 CHF 28.00

Jahrgang 2018
Die Farbe ist Goldgelb. In der Nase laden Aromen von kandierten Früchten, reifen Birnen, Bananen umgarnt von einem Hauch von Vanille zum Trinkgenuss ein. Am Gaumen gefällt ein ausladender Körper mit einer angenehmen Süsse, die in schönem Spiel mit einer wahrnehmbaren Säure steht. Ein fülliger, ausgewogener Süsswein aus dem Wallis.

Diese subjektive Wahrnehmung kann sich aufgrund der Lagerzeit verändern.

Genusstemperatur ist ca. 10°C

Niklaus Wittwer

Im Jahre 1989 hat Niklaus Wittwer (im Bild) das Weinhandelsgeschäft "Vennerhus Weine" in Grosshöchstetten von seinem Vater übernommen und im Jahr 1990 seinen grossen Wunsch - nicht nur mit Wein zu handeln, sondern auch seinen eigenen Wein zu produzieren - in die Tat umgesetzt und mit seiner eigenen, kleinen Weinproduktion begonnen. 1994 wurde diese in eine eigene Firma, der Niklaus Wittwer SA, eingebracht. Heute werden rund 7 Hektaren Rebland, verteilt auf verschiedenen Gemeinden vorwiegend im Zentralwallis, bewirtschaftet. Da die Produktion für eine eigene Infrastruktur zu klein ist, werden die Trauben in einem befreundeten Weinkeller im Wallis verarbeitet und danach werden die Weine im “Vennerhus“ in Grosshöchstetten im Weinkeller ausgebaut und abgefüllt.

Passt hervorragend zu würzigen Käsesorten, zu Früchtekuchen, vor allem Apfelkuchen, zu Biskuits und einfach so zum Geniessen.

Von Visp bis Martigny, dem Lauf der Rhône folgend, erheben sich die beeindruckenden Walliser Weinberge vor allem am rechten Flussufer. Es ist das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz und die rund 5.000 ha Rebflächen (1/3 der gesamtschweizerischen Rebfläche) befinden sich zu einem überwiegenden Teil auf äusserst steilen, terrassierten Hanglagen, geschaffen von der Natur in Millionen Jahren hartnäckigster Kleinarbeit. Die Alpenfaltung brachte kalkhaltige, mit Schiefer, Granit und Kies bedeckte Böden zum Vorschein – ideal für den Anbau von Qualitätsweinen. Viele Arbeiten in diesen Anlagen können nur von Hand verrichtet werden, nicht zuletzt deshalb ist der Rebbau erstaunlich kleinstrukturiert: die rund 80.000 Parzellen in 69 Weinbaugemeinden sind auf ca. 22.000 Winzer im Haupt- und Nebenerwerb aufgeteilt. Klimatisch bilden die heissen, trockenen Sommer mit hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht sowie die milden Herbsttage die optimale Grundlage für ein gesundes Traubengut und die atemberaubende Aromatik. Das Wallis in seiner einmalig grossen Vielfalt an autochthonen und internationalen Rebsorten und dem hohen Qualitätsniveau seiner Weine übt eine unwiderstehliche Faszination aus und ist eine der privilegiertesten und grossartigsten Weinregionen Zentraleuropas.

Ermitage Die Traubensorte Marsanne Blanche hat viele Synonyme, unter anderem Ermitage. Es ist eine Rebsorte, die höchstwahrscheinlich aus dem Rhonetal in Frankreich stammt. In der Schweiz trifft man auf diese weisse, eher mittelreifende Sorte fast nur im Wallis. Die daraus vinifizierten Weine, ob trocken oder süss, sind meist sehr lagerfähig.

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